Götterwelten

Arbeiten zum Gilgamesch Epos, zur griechischen Mythologie und dem Götterkult im 20.Jahrhundert, vom 14.10. bis 23.12. 2016, in der CART Gallery in Zülpich

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Tugend Ausstellung mit Krickel-Krackel Bildern

Arbeiten zum Thema "Tugenden" im September 2015 in der CART Gallery / Zülpich

Fantasietraining mit "Krickeln"

Wer es noch nicht kannte, dem sei es dringend ans Herz gelegt. Es kann stundenlangen, herrlichen Kreativspaß bedeuten. Man nimmt dazu ein weißes Blatt Papier und einen Edding in schwarz. Ein Krickeler startet nun und zeichnet schwungvoll ein paar Linien auf das Papier, am besten ohne hin zu gucken. Das ist dann die Krickel-Vorlage! Der nächste Zeichner versucht mit seiner Phantasie in den Linien etwas zu erkennen und zeichnet seine Ideen dazu. Immer abwechselnd und ohne das Blatt zu drehen, bringt jeder Krikkel-Künstler nun die Zeichnung ein Stück weiter. Krickel-Gesetz: Alles ist erlaubt: Eigene, neue Striche machen, mit Phantasie das Bestehende verändern oder ergänzen, kolorieren, collagieren, frottieren...... Das alles gehört zum Krickkel-Krackeln. Und das echte Phänomen beim Krickeln, ALLE, nicht nur Kinder lieben es und Vorsicht, man kann echt süchtig danach werden.

Bielefelder Schwärme

Ein Schwarm Linienschwärmer verzeichnet Linien zu Bildern. Kurzgetaktete Hinsehkommandos kontrollieren und halten fest: Dokumentarisch, Piktografisch, Puzzelartig, fragmentarisch, knüddelbartig findet sich Geschehen und Gesehen auf Papier wieder. Die papiernen Linienspuren des Linienschwarmes bewegen sich unverhofft an Jacken, Hälsen und Hosenbeinen. Bis sie im Winde verwehen oder in Taschen versehen, sehbar. Idee und Leitlinie: Marie-Pascale Gräbener und Kordula Röckenhaus - Bielefeld

Mit Klick zum Linienschwarm Film
Mit Klick zum Linienschwarm Film

Hier der Schwarm mit Stift und Schirm

Meine Linien

Presse

25 Jahre Zeichenschule an der Eider

– Vielleicht gibt es sie ja wirklich, diese seltsamen Freischärler, vielleicht existiert sogar er, der legendäre Commandante Bernstein, der mit seinen Dessinados im gehobenen Norden alles in Grund und Boden zeichnen soll, was sich bewegt, beziehungsweise so lange nicht bewegt, wie ein Zeichner braucht, um es festzuhalten. – Robert Gernhardt, Der letzte Zeichner Haffmans Verlag, Zürich 1. Auflage Oktober 1999, Seite 80 f

Im August 2014  jährt sich die von F.W. Bernstein begründete und mittlerweile von Tom Breitenfeldt weiter geführte Zeichenschule an der Eider zum 25. Mal ! Eine Woche lang versammeln sich jedes Jahr im August Profi- und Amateurzeichner aus dem gesamten Bundesgebiet im Nordkolleg um gemeinsam ihrer Leidenschaft, der Zeichnerei nachzugehen, Neues auszuprobieren und Begonnenes auszuarbeiten. Im Vordergrund steht die Lust an der komischen Kunst, an kleinen Formaten und Brechungen. Gezeichnet wird bis tief in die Nacht, die Motivwahl ist ebenso kreativ wie die entstehenden Werke. Parallel zeigt die Zeichenschule in einer Sonderaustellung Das Beste* aus 25 Jahren = Das Wichtigste & Kritischste, Bescheuertste & Besonderste, Allertollste & Überhaupteste

1991 - Die Regionalpresse berichtet - Klicken zum Pudel
1991 - Die Regionalpresse berichtet - Klicken zum Pudel

"Der gelogene Lied" - die urethische Regel

"Nehmt Texte und Scheren!" In der Kunst gibt es die Permutation, die Veränderung der Anordnung einer Menge, durch Vertauschen ihrer Elemente. Eine Technik, welche 1916 von Tristan Tzara, dem Mitbegründer des Dadismus, als Anleitung zur Herstellung dadaistischer Literatur formuliert wurde. Ich werde diese Wort-Zufälle mit einer Bingo-Maschine bewerkstelligen, ich nenne es Moral-Bingo. Und Ur Ethisch meint die ewig gültige Ethik der "goldenen Regel". Das Wortspiel bezieht sich auf die Ursonate Schwitter's, dem anderen Vater des Dada und der Merz-Kunst. Lurchi Erbsegrün, als Anagramm meines Namens, genauso wie "Der gelogene Lied" von "Die goldene Regel", konnten so entstehen.

MIt etwas Dada

Varianten der "Goldenen Regel" von Lurchi Erbsegrün

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